Goldmünzen lohnen sich für Sammler und Anleger

Beim Kauf von Goldmünzen sollte immer auf das Herkunftsland und den Feingehalt des Goldes geachtet werden. Hier gibt es einige Unterschiede. Eine der bekanntesten Anlagemünzen, die in Südafrika geprägt werden, ist Krügerrand. Münzen aus Deutschland erkennt man an folgenden Prägungen: Berlin (A), München (D), Stuttgart (F), Karlsruhe (G) und Hamburg (J).

Goldmünzen als Anlagemöglichkeit

Eines der wichtigsten Kaufkriterien bei Münzen ist die Auflage und die Reinheit der Münze. Sie setzt sich aus dem Raugewicht (Bruttogewicht / Gesamtmasse) und dem Feingewicht (Nettogewicht) zusammen Als Feingehalt wird das Verhältnis dieser Größen zueinander bezeichnet. In der Regel wird der Gehalt in Karat oder Promille angegeben. Insgesamt gibt es bei den Goldmünzen Millionen von Prägungen. Seitdem der Euro eingeführt wurde, wird jedes Jahr eine 100-Euro Goldmünze geprägt. Sie ist bei Sammlern besonders beliebt und hat ein Gewicht von 1/2 Unze. 200-Euro Goldmünzen dagegen wurden nur im Jahr 2002 einmalig geprägt.

Unterschiedliche Goldmünzen

Aufgrund der großen Auswahl an Goldmünzen kann jeder Anleger selber entscheiden, in welche Richtung die Sammlung gehen soll. Einige Anleger haben sie auf die Sammlung von 1/8 Unzen Feingold Münzen mit den Themen Heimische Vögel oder Bäume des Deutschen Waldes spezialisiert. Zu den beliebten Motiven gehören Kiefer, Eiche, Nachtigall oder Pirol. Zum 500-jährigen Jubiläum zum Thesenanschlag von Martin Luther 1517 wurde 2017 im Mai eine 50-Euro Goldmünze namens „Lutherrose“ geprägt. Die Rose ist eines der wichtigsten Symbole der evangelisch-lutherischen Kirche. Martin Luther hat das Symbol damals als Siegel verwendet. Diese Münze hat ein Gewicht von 1/4 Unze. Eine besondere Münze ist die Krügerrad Anlagemünze, die außerhalb von Deutschland auch als Krugerrand gehandelt wird. Sie besteht aus Platin, Gold oder Silber.